Brustvergrößerung

Brustvergrößerung ist ein Eingriff, der die stärksten Emotionen weckt und einer der wenigen, dessen Ergebnisse fast sofort, denn schon nach drei Tagen, bewundert werden können. Trotz der Anschwellung in der Anfangsphase erfreuen sich unsere Patientinnen an sofort sichtbaren, ausgezeichneten Eingriffsergebnissen und sie können ungehindert aus der Klinik entlassen werden. Brustoperationen gehören zu den am häufigsten durchgeführten plastischen Eingriffen, und zwar nicht nur in unserem Klinikum, sondern auch weltweit. Im vergangenen Jahr sind nämlich in den USA ca. 600. 000 plastische Operationen durchgeführt worden.

Für wen ist der Eingriff?

  • Für Frauen, deren kleine Brüste oder Asymmetrie negativ auf ihre Persönlichkeit wirken.
  • Für Frauen, deren Brüste infolge der Schwangerschaft, Gewichtsverlustes oder Alterungsprozesses ungünstig aussehen.

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Brustvergrößerung weckt viele Emotionen in Polen, vor allem in kleineren Städten. Daher entscheiden sich viele Frauen für den Eingriff mit Bedenken, aus Angst vor der Reaktion der Umgebung. Die Patienten, die sich dazu entschließen, machen das meistens aus ästhetischen Gründen, wie ursprüngliche Asymmetrie, Ungleichheit in der Größe oder zu kleine Brustdrüsen. Sie werden dazu durch ihren starken Willen bewogen, die Mängel der Natur wieder gutzumachen. Ginge es um eine gestörte Okklusion oder um ein Loch im Zahn, dann wäre die Entscheidung etwas Selbstverständliches. Es kommt jedoch oft vor, dass die Frauen, die sich für ein Zahnimplantat ohne Bedenken entscheiden würden, akzeptieren Kontroverse um Brustimplantate nicht. Dies wirft eine wichtige Frage auf – lohnt es sich sowohl Zeit als auch Energie wegen kleiner Brüste zu vergeuden, wenn man dieses psychisch belastende Problem relativ leicht lösen könnte, so wie es jedes Jahr über eine halbe Million Amerikanninen macht? Der andere Grund, von dem ein Schritt nach vorne verhindert wird, ist der Schmerzfaktor. Rund 95% der Patientinnen, die ihre Brüste in unserer Klinik haben operieren lassen, erklären übereinstimmend, dass die Angst vor Schmerzen und sonstigen unangenehmen Begleitumständen, die angeblich mit diesem Eingriff einhergehen, stark übertrieben waren. Hätten Sie gewusst, dass die OP so leicht verläuft und dass sie in der Klinik so liebevoll betreut werden, dann hätten sie den Beschluss längst gefasst, so die Patientinnen. Die verpasste Chance und ein paar Jahre, die den langen Überlegungen hergegeben wurden, kommen leider nie zurück. Eine erfolgreiche Operation beeinflusst unheimlich positiv die Psyche der Frauen. Die meisten von ihnen fühlen sich in ihrem Körper wohl und gewinnen Selbstsicherheit, die sich wiederum von ihrem Selbswertgefühl herleitet. Ist man sich dessen bewusst, dass man nahezu ideale weibliche Attribute hat, so kann es sowohl Verstärkung der Beziehung mit dem Partner als auch bessere Qualität der Kontakte mit der Umgebung bewirken. Die aus dem Eingriff resultirende Zufriedenheit trägt zur Selbstakzeptierung bei, und fördert optimistische Lebenseinstellung.

Konsultation / Qualifikation des Operateurs

Ausländischen Patientinnen wird die Möglichkeit eingeräumt das Beratungsgespräch, das letztendlich über die Indikation des Eingriffs entscheidet, kurzfristig, das heißt sogar an dem vereinbarten Operationstermin zu absolvieren. Es wird jedoch empfohlen, sich in der Klinik am Vortag der OP zu melden, damit sich die Patientinnen vor dem Eingriff entspannen könnten. Die Vorstellungen der Frauen, alle dabei auftauchenden Fragen und Befürchtungen, der Ablauf des Eingriffs sowie hierfür geeignete Operationsmethode werden dann mit dem für die Operation (zuständig) verantwortlichen und diese auch durchführenden plastischen Chirurg ausführlich besprochen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass wir bisher keine postoperativen Komplikationen in unserer Klinik festgestellt haben. Unsere Patientinnen erwähnen einstimmig, dass sie außer professioneller Fürsorge, die sie bei uns genoßen haben, auch über die Rekonvaleszenz unter häuslichen Bedingungen instruiert wurden. Man darf nicht vergessen, dass strikte Beachtung aller ärztlichen Hinweise bestimmt in hohem Maße den Verlauf der Rekonvwaleszenz sowie das Endergebnis des Eingriffs. Jedes Beratungsgespräch vor dem Eingriff ermöglicht, alle mit der geplanten OP, mit der Rekonvaleszenz und mit dem Endeffekt verbundenen Fragen zu stellen.

Vorbereitung auf die OP

Rauchen soll spätestens vier Wochen vor dem geplanten Eingriff radikal eingeschränkt werden. Acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel oder Medikamente, in denen Aspirin enthalten ist, müssen unabdingbar 14 Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden, da diese die Blutgerinnung negativ beeinträchtigen. Die Damen über 50 werden gebeten, EKG-Untersuchung und Mammographie durchführen zu lassen. Sobald der OP-Termin reserviert wird, lassen wir unseren Patientinnen eine Karte mit Anweisungen zukommen, die vor der OP beachtet werden müssen. Die Anweisungen beinhalten u.a. eine Auflistung aller zur Behandlung nötigen Untersuchungen. Falls man aus bestimmten Gründen keine Bluttests vorher vorbereiten kann oder einige davon müssen wiederholt werden, dann können die vor Ort angeordnet werden. Es ist außerordentlich wichtig, alle Fragen des plastischen Chirurgen hinsichtlich Allergien, allergischer Körperreaktionen sowie Medikamenteneinnahme ehrlich und ausführlich zu beantworten. Die Brustvergrößerungsoperation dauert gewöhnlich 1- 1,5 Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. In der Regel werden die Implantate unter oder auf den Brustmuskeln eingesetzt. Indem man einen ca. 2-3 cm langen Schnitt in der unteren Brustfalte vorgenommen wird oder am Rand eines Warzenhofes. Der vorgenommene Schnitt kommt auf die Ausgangsform und Größe der Brust, den Durchmesser des Warzenhofes, Volumen und Art der gewählten Implantate sowie Patientenvorstellungen an. rysunek-implant das Implantat kann unter den Muskel oder rysunek-implant-2 direkt unter die Brustdrüse (d.h. auf den Brustmuskel) platziert werden Die Platzierung der Implantate kommt auf deren Art, erwünschte Größe, Ihren Körperbau und ärztliche Empfehlungen an. Gebraucht werden entweder resorbierbare oder die nach 14 Tagen zu ziehenden, selbstauflösenden Fäden. Nach der Brustvergrößerung bringt man Dränagen eing, die in den meisten Fällen schon am ersten Tag nach dem Eingriff entfernt werden können. Die obigen Abbildungen sind dank der Firma Allergan, dem Hersteller der Implantate von der Kollektion Natrelle™ eingebracht worden

Risikofaktoren / eventuelle Komplikationen

  • Wulstnarben/li>
  • blaue Flecken und Blutergüsse
  • Infektionen
  • verzögerte Wundenheilung
  • die Brüste oder Warzen fühlen sich beim Anfassen anders an: in den meisten Fällen kommt es vorläufig vor, in vereizelten Fällen dagegen dauerhaft
  • Kapselfibrose (capsular contracture) – es handelt sich um die Ausbildung aus Narbengewebe einer Kapsel um das Implantat
  • Platzen der Implanate
  • an Rändern der Implantate können Falten entstehen
  • Risiken bei Narkose
  • Blutgerinnsel
  • Thrombose
  • Brustkorbschmerzen
  • manchmal müssen die Brüste bei Komplikationen nachoperiert werden

Das sind Risikofaktoren, die man zwar in Betracht ziehen muss, die jedoch außergewöhnlich selten auftreten. Desweiteren, trotz der o.g. Risikofaktoren bei Brustvergößerung mit Implantaten, muss hervorgehoben werden, dass das Risiko auf keinen Fall mit Befinden der Brüste an sich zusammenhängt. Nach sorgfältigen wissenschaftlichen Forschungen wurde kein Zusammenhang zwischen der Brustvergößerung mit Implantaten und Autoimmunerkrankungen etc. Nachgewiesen. Das, was Sie sich vor der OP überlegen sollten! Sogar die besten Implantate können keine Garantie dafür geben, dass die zukünftig nicht ausgetauscht werden müssen. Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder Menopause können sich auf die Form Ihrer Brüste auswirken.

Brustvergrößerung (Nachbehandlung – Hinweise)

  • Ab dem ersten Tag nach dem Eingriff soll Rutinoscorbin (oder Vitamin C) – dreimal täglich eine Tablette 14 Tage lang eingenommen werden
  • Ab dem 10. Tag nach dem Eingriff soll man die Brüste dreimal täglich über eine Minute 5 Wochen lang mit der Hand massieren
  • 10 Tage lang Desinfizierung der Wunde
  • Jeden zweiten Tag soll man den Verband wechseln (Sie sollten die Wunden mit Wasserstoffperoxid und Salicylspiritus desinfizieren und die Salbe Betadine oder Nitrofurazon darauf tun)
  • Es wird empfohlen, den Verband in der sterilen Ambulanz zu wechseln
  • Nach 14 Tagen nah an der Haut die Fäden an den Seiten abschneiden
  • Bei löslichen Fäden soll eine Seite nah an der Haut abgeschnitten und die andere Seite gezogen werden
  • 3 Wochen nach dem Eingriff die Narbe mit der Salbe DERMATIX einreiben
  • 6 Wochen lang nach der OP soll ein Stütz-BH und ein Verband über den Brüsten Tag und Nacht getragen werden
  • 3 Wochen lang gilt das Verbot für körperliche Anstrengung, wie Aufräumen, Staubsaugen, Handwaschen usw.
  • 6 Wochen lang gilt das Verbot für Aerobic, Krafttraining, Fitness, Schwimmen usw.
  • Über die ersten 6 Monate nach dem Eingriff sollten Sie Solarium, Sauna und intensives Sonnenbad vermeiden.